Bergmessen und Berggottesdienste im Freien

Bergmessen und Berggottesdienste im Freien

„Erde singe, dass es klinge, laut und stark dein Jubellied! Himmel
alle, singt zum Schalle dieses Liedes jauchzend mit! Singt
ein Loblied eurem Meister! Preist ihn laut, ihr Himmelsgeister!
Was er schuf, was er gebaut, preis ihn laut!“
(Gotteslob, Nr. 411)

Berg frei, Ihnen allen!

Mit diesem Gruß, so habe ich mir sagen lassen, grüßen sich Bergfreunde bis heute untereinander. Er nimmt, wie die vielleicht noch ältere Grußformel des „Berg Heil!“, darauf Bezug, dass wir Menschen, wenn wir den Rucksack schultern und uns anschicken, den oft schmalen Pfad nach oben zu gehen, wissen, dass wir ein Wagnis eingehen. Denn noch weniger als im Tal können wir abschätzen, was hinter der nächsten Wegbiegung kommt. Erst recht gilt das für einen Klettersteig, der nur mit entsprechender körperlicher Kondition und viel Übung bezwungen wird.

Erfahrene Bergsteiger beherzigen außerdem den Rat: Geh niemals allein! Er gilt auch für unser Leben. Zwar mag es Phasen geben, in denen ein Alleingang unvermeidlich und auch notwendig ist, doch das einstige Ideal des Einzelgängers oder gar Einzelkämpfers ist gesellschaftlich längst durch die Erziehung zu Teamwork abgelöst – ganz abgesehen davon, dass wir Menschen uns nur schlecht allein freuen, allein staunen und allein genießen können!

Was gibt es Schöneres, als mit einer/einem Vertrauten, der Familie, mit Freunden gemeinsam einen beschwerlichen Aufstieg zu meistern und dann die freie Sicht vom Gipfel zu genießen? Unwillkürlich atmen wir auf und fühlen uns freier…

Die Angebote zu Bergmessen und ökumenischen Gottesdiensten wollen daher eine Einladung sein, gemeinsam die Schönheit der Schöpfung zu feiern, der Dankbarkeit gegenüber unserem Schöpfer Ausdruck zu geben und um Kraft und Segen für den Alltag in den Tälern unseres Lebens zu bitten!

Ihr 
Prälat Dr. Bertram Meier
Leiter des Bischöflichen Seelsorgeamtes

Das aktuelle Programm zum Download:

application/pdf Bergmessen_2018 (pdf / 1,23 MB)