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Luba Shishkhanova aus Moskau spielte am Sonntag das Abschlusskonzert des Weilheimer Orgelsommers in der evangelischen Apostelkirche in Weilheim Werke von Dietrich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Sergej Chebotaryow, Juriy Butsko und Johannes Brahms. Luba Shishkhanova widmete dieses Konzert ihrer vor kurzem verstorbene Freundin Dr. Ilse Meister und dessen verstorbenen Ehemann Dr. Hubert Meister aus Weilheim.

Am Dienstag / Fest Mariae Himmelfahrt, 15. August 2017 spielte in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt Donato Cuzzatoaus aus Treviso /Italien Werke von Marco Enrico Bossi, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Padre Davide da Bergamo (Felice Moretti und Oreste Ravanello.

Traditionell fand am Festtag Mariae Himmelfahrt in der Stadtpfarrkirche ein Familiengottesdienst statt. Im Anschluss an den Gottesdienst lud die Pfarrei zum Pfarrfest ins Pfarrheim Mariae Himmelfahrt zum Mittagessen, sowie Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und Torten ein. Ein herzliches Vergelt’s Gott an Irmi und Manfred Neumaier mit ihrem Team für das gute Gelingen und den großen Einsatz des Pfarrfestes.

Am Vorabend vom Fest Mariae Himmelfahrt feierte die Pfarrgemeinde einen feierlichen Gottesdienst mit Weihe der Kräuterbuschen in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt. Am Ende des Gottesdienstes wurde Frau Ursula Deimling für ihren 20jährigen Dienst und ihr herausragendes Engagement bei den Senioren im Höckstüberl geehrt und in ihren „Ruhestand“ verabschiedet. Ebenso wurden in diesem Gottesdienst die Kapläne Bernd Rochna und Pater Matthias Leidenberger OSB verabschiedet, die nun leider Weilheim wieder verlassen werden. Im Anschluss an den Gottesdienst zogen die Gläubigen in einer Lichterprozession zum Marienplatz mit Statio an der Mariensäule. Danach weilten noch viele Gläubige bei lauem Sommerabend beim Dämmerschoppen unter freiem Himmel am Kirchplatz.

Bei unserem diesjährigen St. Anna-Fest am Sonntag, 23. Juli 2017 in St. Pölten war wieder ein vielfältiges Programm geboten. Zu Beginn feierten wir mit Stadtpfarrer Birkle einen gemeinsamen Familiengottesdienst, der vom Kinderhaus St. Anna vorbereitet wurde. Bereits dabei war eine Besonderheit zu erkennen – eine Figur als Darstellung der Heiligen Anna war neben dem Ambo platziert und schmückte den Altarraum – sozusagen das äußere Symbol, das uns sagt: Heute ist Anna-Fest. Die musikalische Gestaltung im Gottesdienst übernahm der Tonkreis – dirigiert von Andreas Kriesmair und instrumentell begleitet von unserem Kirchenmusiker Jürgen Geiger auf dem Keyboard sowie auf der Klarinette von Caroline Hösl. Dabei boten Lieder aus dem Liedheft „Sing Mit“ zusammen mit den Gottesdienstbesuchern ein buntes musikalisches Programm in einem familiengerechten Konzept. Eine Gruppe von Kindern des Kinderhauses St. Anna, angeleitet von Frau Eva Weber, spielte während des Gottesdienstes das Gleichnis vom Sämann nach und verbildlichte so den Kirchenbesuchern vorab den biblischen Text des von Pfarrer Birkle danach vorgetragenen Evangeliums. Unmittelbar nach dem Gottesdienst in der Kirche präsentierte eine größere Gruppe von Kindern den „Karneval der Tiere“, den sie zusammen mit Mitarbeiterinnen des Kinderhauses St. Anna einstudiert und vorgetragen hatten. Beim gemeinsamen Grillfest, zu dem alle Kirchenbesucher nach dem Gottesdienst eingeladen waren, gab es gegrillten Halsgrat mit Kartoffelsalat sowie Schupfnudeln und als Nachtisch Kaffee und Kuchen. Das Wetter meinte es auch in diesem Jahr wieder gut mit dem Fest – nicht ganz so heiß wie in einigen Vorjahren, aber zumindest trocken. Gedankt sei abschließend noch allen fleißigen ehrenamtlichen Helfern, die auch in diesem Jahr entscheidend zur Durchführung des Festes beigetragen haben. Rundherum gelungen, aber bereits schon wieder vorbei – das war‘s: Das St. Anna-Fest 2017. Tassilo Krauß

Am Sonntag, 9. Juli wurde der Primiziant in St. Pölten von Stadtpfarrer Engelbert Birkle, der Stadtkapelle Weilheim, der Vereine und Fahnenabordnungen abgeholt und in einem feierlichen Festzug zur Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt begleitet. Dort wurde mit ca. 1000 Gläubigen der Primiz Gottesdienst gefeiert. Die Stadtkapelle und der Kirchenchor mit der Caecilienmesse von Ch. Gounod unter der Leitung von Kirchenmusiker Jürgen Geiger umrahmten den Gottesdienst feierlich. Am späteren Nachmittag schloss eine feierliche Vesper den Primiz Tag in der Stadtpfarrkirche ab, wo die Gläubigen den Einzelprimizsegen empfangen konnten.

Am Samstag, 8. Juli wurde Michael Engel auf dem Kirchplatz von St. Pölten von der Gemeinde und den Turmbläsern feierlich begrüßt. Stadtpfarrer Engelbert Birkle und Bürgermeister Markus Loth begrüßten den Primizianten. Im Anschluss danach wurde in der Kirche ein Marienlob gefeiert. Die feierliche musikalische Gestaltung übernahmen Sabine Gruber-Heberlein und Thomas Gruber. Nach dem Marienlob wurde auf dem Kirchplatz mit einer Agape weiter gefeiert.

Am Samstag, 1. Juli 2017 wurde der gebürtige Weilheimer Michel Engel im Dom zu Freising mit 6 weiteren Mitbrüdern durch Reinhard Kardinal Marx zum Priester geweiht. Bei diesem festlichen Gottesdienst nahmen auch viele Gläubige aus Weilheim teil.

Zum letzten Abend der Weilheimer Glaubensfragen 2017 haben die Verantwortlichen Dr. Gotthard Fuchs aus Wiesbaden eingeladen. Er ist im Rahmen der diesjährigen Reihe „Gott.Mensch.Welt – Wer denkt, wer lenkt?“ der Frage nachgegangen, wie sich das Christsein den Herausforderungen der Zukunft stellt und welchen Beitrag das Evangelium für den Weg in das 21. Jahrhundert leisten kann. Unter drei Gesichtspunkte stellteer seine Überlegungen: - Die Situation und Rahmenbedingungen heute - Grundsätzliche theoloische Überlegungen zum biblischen Gott und der Aufgabe von Kirche - Grundhaltungen für das Christsein, ausgehendvom Satz Karl Rahners: "Der Christ der Zukunft wird ein Mystiker sein, oder er wird nicht sein!"

Beim dritten Vortrag der Weilheimer Glaubensfragen rückt Herr Prof. em. Dr. Häring die interreligiösen Perspektive vor ca 250 Zuhörern in den Fokus. Unsere Welt kennt viele verschiedene Ausprägungen der „Bindung“ zwischen Mensch und Gott, so der Referent, langjähriger Mitarbeiter und Vertrauter von Professor Hans Küng, der ihm mit seinem 1990 erschienenen Buch „Projekt Weltethos“ der Idee eines interreligiösen Dialogs zur Sicherung des Weltfriedens zu internationaler Beachtung verhalf. Die politische Bedeutung der großen Religionen sei seit dem 11. September 2001 neu ins öffentliche Bewusstsein des Westens gerückt. Die Kraft der Religion sei jedoch ambivalent – sie könnte Identität verleihen, Humanität stiften – aber auch von politischen oder ideologischen Mächten missbraucht werden. Häring vermied in seinem Referat jede Form von einseitigen Zuspitzungen. Ein einseitiges Pochen der Religionen auf die eigene „Heilswahrheit“ führt für Häring nicht zum Ziel: Ein Dialog der Religionen müsse stattdessen „weltnah“, d. h. pragmatisch und mit Blick auf das gemeinsame Ziel Weltfrieden hin ausgerichtet sein. Aus der folgenden, überaus tiefschürfenden Diskussion ergab, Jesu müsse neu zum Leben erweckt werden. „Weltfrieden dank Religionsfrieden“ – ein Appell, den die Zuhörer trotz frühsommerliche Temperaturen mit auf den Heimweg nahmen. Robin Pantke

Für das Orgelkonzert am Sonntag, 25. Juni konnte der Organist Prof. Luciano Zecca aus Lecco / Italien für den erkrankten Organisten Dietrich Oberdörfer kurzfristig einspringen. Er bot in der Weilheimer Stadtpfarrkirche ein beeindruckendes Programm.

Die angetastete Würde: Wo bleibt der Mensch? Diese Frage war beim Abend der Weilheimer Glaubensfragen 2017 Prof. Peter Schallenberg aus Paderborn aufgegeben. Die circa 200 Teilnehmer wurden dabei erinnert, dass eine der Grundlagen unseres Landes im Grundgesetz das Wort von der unantastbaren Würde des Menschen ist. Anschaulich für die Zuhörer nahm er Bezug auf den verfassungsgebenden Konvents 1947/48 auf Herrenchiemsee, wo der 1. Artikel unseres Grundgesetzte formuliert wurde und dabei auch auf die Pauls Kirchenverfassung von 1849 zurückgegriffen wurde. Als Moraltheologe sind für Prof. Schallenberg die geistesgeschichtlichen Hintergründe bestens vertraut, so konnte er die zentralen Begriffe des Philosophen Immanuel Kant und die Aspekte von Franz von Assisi für alle Besucher verständlich in den Raum stellen. Mit konkreten Aussagen und Frage erklärte er weiter wie die Achtung der Menschenwürde im gesellschaftlichen Rahmenbedingen umgesetzt werden könnten. Dieser Vortrag zeigte wieder, die Glaubensfragen stellen sich in diesem Jahr den großen Fragen, die in Bezug auf Gott. Mensch. Welt neu zu klären sind. Im Blick auf die angetastete unantastbare Würde des Menschen war dieser Abend ein wichtiger Beitrag zur Klärung und Orientierung.

Bei herrlichem Wetter luden die Pfarreien Mariae Himmelfahrt und St. Pölten an Fronleichnam mit Stadtpfarrer Engelbert Birkle, Diakon Michael Engel und Diakon Stefan Reichhart zum Gottesdienst auf dem Weilheimer Marienplatz mit anschließender Prozession durch die Innenstadt ein. Hunderte Gläubige folgten der Einladung. Der Gottesdienst und die Prozession wurden durch die Stadtkapelle Weilheim musikalisch gestaltet. Ein schönes Bild machten die vielen herrlichen Fahnen. Vor den Altären auf dem Marienplatz und in der Oberen Stadt wurden von fleißigen Frauen wieder wunderschöne Blumenteppiche gelegt.

Bei sehr schönem Wetter machten sich in gelebter Tradition viele Wallfahrer aus unserer Pfarreiengemeinschaft am 25. Mai wieder auf den Bittgang in Richtung Crescentiakapelle nach Deutenhausen. Dort wurde unter freiem Himmel der Gottesdienst gefeiert, den Stadtpfarrer Engelbert Birkle gemeinsam mit den Kaplänen Pater Matthias und Bernd Rochna, sowie Diakon Stefan Reichhart zelebrierte. Für die musikalische Gestaltung sorgten die Eberfinger Bläser. Im Anschluss feierten die Gemeindemiglieder diesen gelungenen Tag auf dem Hofgelände der Familie Deschler bei Brotzeit, Kaffee und Kuchen.

Der „Internationale Weilheimer Orgelsommers“ startete am Sonntagabend den 21. Mai um 20 Uhr in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt mit Roberto Bonetto aus Verona.

Herr Ministerpräsident a.D. Dr. Beckstein sprach zu dem Thema: Ohne Verzicht wird es nicht gehen – Die Verantwortung des Menschen für die Schöpfung. Obwohl der ehemaliger bayerischer Ministerpräsident und das berufene Mitglied der Landessynode der evangelischen Kirche in Bayern gleich zu Beginn seines Referats den Zuhörern mitteilte, dass dies „das schwerste Referat in diesem Jahr“ sei, zumal das Organisationsteam der „Weilheimer Glaubensfragen“ sich nicht auf das von ihm gewünschte Fragezeichen im Titel einlassen wollte, hat der zweite Vortrag die fast 400 Besucher wieder begeistert und tief bewegt. Mit authentisch persönlichen Inhalten schaffte es Dr. Beckstein mit Leichtigkeit, die Massen anzuziehen und 80 Minuten, bei fast atemlosen Lauschen, Neugierte und Aufmerksamkeit zu wecken. Der Sprecher der Weilheimer Glaubensfragen, Martin Gregori, verwies bei seiner Begrüßung auch auf die Herausforderung zur Erhaltung der Schöpfung. Der Referent näherte sich dem Begriff des Verzichts sehr persönlich. Klar strukturiert und sehr Anschaulich beleuchtete er, wie er sagte, seiner schwierigen Aufgabe. Für ihn sei Verzicht in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen uns der Verantwortung für die Schöpfung durch unser eigenes Verhalten bewusst werden. Man könne von anderen nur das fordern, wo man selbst bereit ist sich einzuschränken. Mit dem verbalen Verzicht ist es schnell getan. Wer Verzicht im Alltag befolge, der krempelt die Ärmel auf und hilft, auch wenn es eine harte und schwierige Aufgabe ist um mit kleinen Schritten vorwärts zu gehen. Noch eindringlicher waren seine Auslegungen über die Investmentbänker und zur Wirtschaft- und Finanzkatastrophe. Dr. Beckstein, gab viele Denkanstöße und vertrat durchaus auch streitbare Standpunkte. Zum anderen stellte er viele offengebliebene Fragen, über deren Antworten diskutiert werden kann. Die vielen Fragen zum Ende der Diskussionsrunde beantwortete er Sachgerecht und mit persönlichen Bekenntnissen. Sein Vortrag berührte und begeisterte die Zuhörer, dies zeigte sich besonders im herzlichen Applaus am Ende der Veranstaltung. Martin Gregori

Am Sonntag, 7. Mai empfingen in einem feierlichen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Weilheim um 9 Uhr 25 Kinder durch Stadtpfarrer Engelbert Birkle die Erste Heilige Kommunion. Am Sonntag, 7. Mai empfingen in einem feierlichen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Weilheim um 9 Uhr 25 Kinder durch Stadtpfarrer Engelbert Birkle die Erste Heilige Kommunion.

Am Sonntag, 7. Mai empfingen in einem feierlichen Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Weilheim um 9 Uhr 22 Kinder durch Stadtpfarrer Engelbert Birkle die Erste Heilige Kommunion.

Am Freitag 5. Mai feierte Pater Matthias Leidenberger OSB die Heilige Messe in der vollbesetzten Crescentiakapelle. Für die feierliche Kirchenmusik sorgten Laura Gabler, Sebastian Edenhofer und an der Orgel Andreas Kriesmair.

Die Geschwister Schambeck, der Buchwies G‘sang aus Rott und die Saitnmusi Schmid / Wühr sangen und musizierten zum Dank, Lobpreis und zur Ehre Mariens. Sie sangen u.a. vom Lobpreis und der Anbetung Mariens. Die Weisenbläser der Jochbergmusikanten ließen die fein ausgewählten Stücke von der Empore ins Kirchenschiff erschallen. Diakon Stefan Reichhart las zwischen den Stücken einfühlsame, nachdenkliche und Hoffnung machende Texte. Es folgte die Überleitung zur eucharistischen Anbetung. Mit dem Schlusslied „Maria breit den Mantel aus“ klang das Mariensingen aus. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ geht an die Mitwirkenden des Mariensingens, die alle ehrenamtlich gespielt und gesungen hatten, sowie an Frau Neumaier für die Organisation und die anschließend die Mitwirkenden zu einer Brotzeit ins Höckstüberl eingeladen hatte. Der Spendenerlös in Höhe von 650,-- € kommt dem Projekt „Pegasus“ (Betreuung von Kindern psych. kranker Eltern) der Erziehungsberatungsstelle Weilheim zu Gute. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ an alle Spender!

Am Sonntag, 30. April empfingen in der Pfarrei St. Pölten in Weilheim 21 Kinder durch Stadtpfarrer Engelbert Birkle die Erste Heilige Kommunion.

Staunen bis an die Grenzen - Astrophysik und Schöpfung Die Reihe „Weilheimer Glaubensfragen“ ist am 27.04.2017 im wieder vollbesetzten Haus der Begegnung erfolgreich gestartet. Zum Anfang gab es einen Vortrag über den Ursprung, den Urknall, und einen Blick ins All, der den Betrachter richtig ins Staunen versetzte. Am Rednerpult stand Dr. Stefan Hölzl, Professor für Geologie und Isotopengeochemie. Hölzl, der auch das Ries Krater Museum in Nördlingen leitet. Die Besucher bekamen einen sehr verständlichen Einblick in einen Bereich der Astrophysik, in Galaxien und Milchstraßen. Die Fakten und Zahlen, die Hölzl in diesem Zusammenhang anschaulich präsentierte, waren manchmal unvorstellbar. Auch wenn viele Ereignisse um die Entstehung des Weltalls zufällig stattgefunden haben und eine Kettenreaktion auslösten, das Staunen bleibt auch den Forschern. Unendlich viele Fragen stellen sich den Wissenschaftlern weiterhin, umso größer ist die Befriedigung, hat man dem Weltall wieder eines seiner Geheimnisse entrissen. Die uralte Verquickung von Astronomie und Religion wurde in den vielen Fragen der Zuhörer offensichtlich. „Aber was war vor dem Ursprung der Materie? Vor dem Wasserstoff? Aus dem Nichts kann doch nichts entstehen? war die Entstehung des Weltalls nur ein Zufall?“. Für uns heute ist das heliozentrische Weltbild eine Selbstverständlichkeit, aber bisher unbeantwortete Fragen sind evtl. ganz neu zu formulieren, vorhandenes Wissen aus der Wissenschaft und der Bibel kann bestätigt bzw. aufgestockt werden. Bei der regen Diskussion zum Thema „Biblische Schöpfungsgeschichte im Vergleich zur Wissenschaft“ Erklärung Hölzl kurz und knapp: „Darauf gibt es keine Antwort.“ Martin Gregori

Am Weißen Sonntag, 23. April empfingen in der Pfarrei St. Michael in Marnbach 4 Mädchen und 3 Buben durch Kaplan Bernd Rochna die Erste Heilige Kommunion.

Heuer waren es nur zwei Mädchen und ein Bub, die in Unterhausen ihre erste Hl . Kommunion feiern durften. Johanna Siebel, Maximilian Wagner und Katharina Heinisch nahmen zum ersten Mal am Empfang des Altarsakramentes teil. Zelebriert wurde der feierliche Gottesdienst von Kaplan Pater Matthias Leidenberger. Musikalisch gestaltet vom Singkreis unter der Leitung von Gitte Riedl mit Unterstützung von Theresa Riedl an der Querflöte und Karen Siebel an der Klarinette. Kaplan Pater Matthias würdigte insbesondere die intensive Mitarbeit von Gudrun Grill, die sich immer gut um alles sorgte, besonders in der Vorbereitung. Vielen Dank. (Alois Goldhofer)

Am Ostersonntag, 16. April um 5 Uhr in der Früh wurde in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt die Osternacht gefeiert. Begonnen wurde mit der Segnung des Osterfeuers auf dem Kirchplatz und am Ende des Gottesdienstes wurden die Speisen gesegnet. Ebenfalls in der Osternacht wurde auch eine Erwachsenentaufe vollzogen.

Am Karsamstag-Nachmittag um 17 Uhr wurden alle kleinen Kinder mit Ihren Familien zu einer Auferstehungsfeier mit Speisensegnung in das „Haus der Begegnung“ eingeladen.

An Karfreitag gestalteten Kinder aus der Kinderkirche einen Kreuzweg gemeinsam mit ihren Eltern in der Stadtpfarrkirche St. Pölten.

Die Gläubigen feierten in Mariae Himmelfahrt die Karfreitagsliturgie. Anschließend wurde zur Kommunionfeier nach St. Pölten mit anschließender Aussetzung des Allerheiligsten am Hl. Grab eingeladen.

Am Vormittag des Karfreitags wurden Familien mit ihren Kindern zur Kreuzwegandacht nach St. Pölten eingeladen.

Zur Feier des letzten Abendmahles an Gründonnerstag wurden die Gläubigen der gesamten Pfarreiengemeinschaft um 19.30 Uhr zum Gottesdienst nach Mariae Himmelfahrt eingeladen. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Projektchor der Pfarreiengemeinschaft gestaltet. Im Anschluss daran wurde in einem Fackelzug das Allerheiligste nach St. Pölten übertragen. Dort fanden die ganze Nacht bis um 7 Uhr in der Früh Gebetsstunden statt.

An Palmsonntag versammelten sich die Gemeinden der Pfarreien Mariae Himmelfahrt und St. Pölten bei herrlichem Frühlingswetter zur Palmweihe auf dem Kirchplatz vor der Stadtpfarrkirche St. Pölten zur Weihe der Palmbuschen. Anschließend zogen sie gemeinsam mit der mit der Stadtkapelle Weilheim und voran mit Christus auf dem Palmesel in die Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt zur Feier des Palsonntagsgottesdienstes.

Am Samstag, 25. März lud die Pfarrei wieder zum Nightfever-Gottesdienst nach Mariae Himmelfahrt ein. Als Gastzelebrant und Prediger wurde diesmal Abt Johannes Eckhart aus Andechs eingeladen. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die Gläubigen eingeladen, Kerzen anzuzünden, sich segnen zu lassen, zum Gebet, zum Gespräch oder zur Beichte zu kommen. Der Gottesdienst wurde von verschiedenen Musikgruppen bis zur Komplet um 23.30 Uhr gestaltet. Ein ganz herzliches „Vergelt’s Gott“ an Markus Kriesmair und Elena Stadtmüller mit seinem Team für die Vorbereitung und Durchführung von „Nightfever“!

79 junge Menschen aus unserer Pfarreiengemeinschaft haben am 25. März in der Stadtpfarrkirche St. Pölten durch Domkapitular Dr. Wolfgang Hacker die Spendung des Firmsakramentes erhalten. Vorbereitet auf die Firmung wurden sie seit Herbst letzten Jahres durch Kaplan Bernd Rochna und sein Vorbereitungsteam. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden die Firmlinge mit ihren Familien zu einem Stehempfang in den Pfarrsaal eingeladen, wo sie noch die Möglichkeit hatten, mit dem Firmspender ins Gespräch zu kommen.

Am 2. Fastensonntag, 12. März um 9.30 Uhr übertrug das ZDF den Gottesdienst aus unserer Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt. Ab Donnerstag wurde schon kräftig mit dem Aufbau der Technik in der Stadtpfarrkirche begonnen und am Freitag und Samstag wurde in der Kirche viel gewerkelt, installiert und viel geprobt, damit am Sonntag alles punktgenau und gut funktioniert. Und am Sonntag bekamen die Gläubigen, die sich schon ½ Stunde vor Beginn des Gottesdienstes in der sehr gut gefüllten Kirche befanden, genaue Anweisungen von Teresa Kammerlander (Schwester von Kaplan Michael Kammerlander) von der Kath. Fernseharbeit, wie sie sich verhalten sollen (z.B. nicht in die Kamera schauen, wenn diese in der Kirche herum geschoben werden, sondern das Geschehen des Gottesdienstes verfolgen). Pfarrer Birkle bedankte sich bei den Gottesdienstbesuchern, dass sie in so großer Zahl den Gottesdienst in der Kirche mitfeierten. Er meinte, dass er sich auf die „Weilheimer“ verlassen kann. Kantor Karl Fischer hatte noch ein paar Lieder mit der Gemeinde eingeprobt und dann konnte auch genau um 9.30 Uhr der Gottesdienst beginnen. Das Thema des Gottesdienstes war der „Taborweg“. Pfarrer Birkle hatte zum Thema „Taborweg“ einen lyrischen Text geschrieben, den unser Kirchenmusiker Jürgen Geiger in einen wunderschönen Chorsatz vertont hatte. Der erweiterte Tonkreis der Pfarreiengemeinschaft gestaltete den Gottesdienst musikalisch unter der Chorleitung von Andreas Kriesmair. Für die feierliche Kirchenmusik sorgte Jürgen Geiger an der Orgel und am E-Piano, sowie der Posaunist Zeno Schwab aus Raisting. Herzlichen Dank für das gute Gelingen des Gottesdientes geht an das gesamte Vorbereitungsteam, an den Kirchenmusiker Jürgen Geiger und seine Mitwirkenden, an Mesner Roland Schwalb, die Ministranten, die Lektoren, an Brigitte Appel, Christine Herold, Markus Kriesmair und Katharina Ditsch für die sehr gut vorgetragenen Texte und an den Kantor Karl Fischer. Im Anschluss an den Gottesdienst hatten die Gläubigen bei einem Stehempfang im Pfarrheim „Miteinander“ noch die Möglichkeit, sich auszutauschen. Dort wurde eine DVD von der Übertragung des Gottesdienstes gezeigt. In der Zwischenzeit wurde in der Kirche gleich wieder alles abgebaut und ab 14 Uhr war nichts mehr zu sehen.

An Aschermittwoch wurde in allen Gottesdiensten der Pfarreiengemeinschaft den Gläubigen das Aschenkreuz aufgelegt, wie hier in der Abendmesse in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt.

Am „Unsinnigen Donnerstag“ lud die Pfarrei zum 20. Mal zum Weiberfasching ins Pfarrheim Miteinander in der Theatergasse ein. Irmi Neumaier mit ihrem Team sorgten für das leibliche Wohl und den gelungenen Abend. Neben der Band „GoodNews“ mit Christian Aubeck hatten das Männerbalett „Frohsinn 2000“ aus Peißenberg, die Sonnengarde Peißenberg, die Aerobic Gruppe des TSV Weilheim und das Rolatorbalett „Orga-Team“ des Weiberfaschings für eine tolle Stimmung gesorgt, an dem viel getanzt, gefeiert und gelacht wurde. Ein großes Dankeschön an das ganze Vorbereitungsteam.

Mit einem Reinerlös von 700 Euro und mehr als 240 Besuchern war der Secondhand-Faschingsmarkt der Aktion Hoffnung in Weilheim ein voller Erfolg. Der Reinerlös aus dem Faschingsmarkt kommt den Jugendeinrichtungen der Armen Schulschwestern in Albanien zugute. Dort werden Jugendliche in Wohngemeinschaften darauf vorbereitet, selbstständig zu wohnen und zu leben. Außerdem können die jungen Erwachsenen in den Einrichtungen eine Berufsausbildung absolvieren

Am Fest Mariä Lichtmess, dem 2. Februar versammelte sich die Gemeinde mit den Erstkommunionkindern in der Pfarrkirche St. Pölten. Von dort aus zogen sie in einer Lichterprozession zur Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt. Hier wurden in einem festlichen Gottesdienst Kerzen und Kommunionkerzen geweiht. Im Anschluss an den Gottesdienst, der sehr gut besucht war, spendeten Pfr. Engelbert Birkle, Kapl. Bernd Rochna und Diakon Stefan Reichhart den Blasius Segen.

Am Sonntag, 29. Januar stellten sich die Firmlinge 2017 im Gottesdienst vor und gestalteten den Gottesdienst.

Erster feierlicher Gottesdienst in der Hl. Geist-Kirche nach der Renovierung am Sonntag, 29. Januar.

Eine Spende über 225 Euro konnten Michael Herold und Matthias Loder an Frau Sommer von der Albanienhilfe Weilheim e.V. überreichen. Die Pöltner Hausmusi, der Pöltner G ́sang und Michael Herold als Sprecher hatten vor Weihnachten eine stimmungsvolle Lesung der "Heiligen Nacht" von Ludwig Thoma gestaltet und - bei freiem Eintritt - um Spenden gebeten. Nicht nur für die 75 Besucher war es so ein lohnender Abend, auch für die Albanienhilfe!

Die Sternsinger der Pfarreien Mariae Himmelfahrt und St. Pölten, die vom 2. – 6. Januar 2017 in Weilheim von Haus zu Haus unterwegs waren, brachten den Segen in viele Häuser in den Pfarrgemeinden. Am Fest der Hl. Dreikönige feierten Sie im Gottesdienst in St. Pölten den Gottesdienst mit. Ein herzliches Vergelts Gott für den großen Einsatz an alle Sternsinger, das Vorbereitungsteam und an alle Spender.

An Neujahr wurden um 19 Uhr in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt in einem feierlichen Festgottesdienst die Sternsinger der Pfarreien Mariae Himmelfahrt und St. Pölten ausgesandt. Die Sternsinger sind am 2. und 3. Januar im Gebiet von St. Pölten und am 4. und 5. Januar im Gebiet von Mariae Himmelfahrt unterwegs, um den Segen in Ihre Häuser zu bringen.

In der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt wurde, wie auch in Marnbach und Unterhausen, an Silvester zu Jahresabschlussgottesdiensten eingeladen. Viele Gläubige der evangelischen und katholischen Kirchen folgten der Einladung zu einem gemeinsamen Jahresschluss auf dem Marienplatz mit Pfarrer Engelbert Birkle und Dekan Axel Piper nach dem Gottesdienst.

Um 23 Uhr wurde in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt mit Stadtpfarrer Engelbert Birkle und Diakon Stefan Reichhart die Christmette gefeiert. Der Kirchenchor gestaltete die Christmette mit Motetten, feierlichen Weihnachtsliedern und dem Transeamus. Die Turmbläser der Stadtkapelle rundeten die Heilige Nacht mit Liedern vom Kirchturm feierlich ab.

An Hl. Abend lud die Pfarreiengemeinschaft zu einigen Krippenfeiern ein. Eine Krippenfeier für die ganz Kleinen fand im „Haus der Begegnung“ an der Römerstraße und in St. Pölten für die größeren Kindern statt.

Am Freitag, 16. Dezember 2016 lud die Pfarrei St. Pölten zur Lesung der „Heiligen Nacht“ von Ludwig Thoma in der Pfarrsaal von St. Pölten ein. Die Heilige Nacht wurde gelesen von Dr. Michael Herold. Für die musikalische Gestaltung sorgten die Pöltner Hausmusi und der Pöltner Gsang. Auch für das leibliche Wohl wurde mit Punsch und Broten gesorgt. Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle Mitwirkenden.

Der im September neu gegründete Kinderchor unter der Leitung von Kirchenmusiker, Jürgen Geiger, hat mit Bravour und großem Engagement erstmals die Sonntagsmesse am 11.12.16 mitgestaltet. Gerne können jederzeit beim Kinderchor auch noch interessierte Kinder hinzukommen. Geübt wird immer am Freitagnachmittag von 16 bis 16.45 Uhr im Pfarrheim Miteinander in der Theatergasse. Ebenfalls mit großem Engagement gestalteten Kinder des Kindergottesdienstkreises den Familiengottesdienst, wie an allen Sonntagen im Advent, thematisch. Das Thema am 3. Advent lautete: „Der kleine Stern“.

In der Pfarreiengemeinschaft dürfen wir uns (mit) freuen. Das Engagement der Nachbarschaftshilfe und unseres Kirchenmusikers Jürgen Geiger wird von Seiten der Stadt besonders gewürdigt. Jürgen Geiger erhält zusammen mit dem evangelischen Kollegen Walter Erdt den Kulturpreis der Stadt Weilheim. Damit erkennt die Stadt seine Verdienste für die Kirchenmusik in unserer Pfarreiengemeinschaft auch als wichtigen Beitrag für das kulturelle Leben unserer Stadt an. Das Team der Nachbarschaftshilfe wird für die jahrelange hervorragende Sorge um die Mitmenschen in Weilheim mit dem Sozialpreis der Stadt ausgezeichnet.

Zum 27. Mal veranstalteten am 3. Adventsonntag Abend der Deutenhauser Viergesang und die Geschwister Schambeck das Marnbacher Adventsingen bei Kerzenlicht. Dazu luden sie weitere volksmusikalische Gruppen aus der näheren Umgebung ein, wie das Singen überhaupt alljährlich ein Beweis ist, wie verwurzelt echte Volksmusik in Weilheim und seinem Umland ist. Die von vielen Kerzen erleuchtete altehrwürdige Marnbacher Pfarrkirche war mit Zuhörern und Musikern bis auf den letzten Quadratzentimeter gefüllt und als erstes zauberten die Weilheimer (bzw. Eberfinger) Alphornbläser Gebirgsstimmung in den Raum. Der Deutenhauser Viergsang (gemischter Viergsang), die Geschwister Schambeck (Frauendreigsang) und der Diessner Männerviergsang trugen ihre ursprünglichen Lieder zum Thema Advent, Verkündigung und Herbergssuche vor. Die Ammertaler Hausmusik, und Frau Leuchtenmüller mit stimmungsvollen Beiträgen an der historischen Orgel ergänzten die Lieder mit ihren Musikstücken. Kreisheimatpfleger Klaus Gast trug eigene Texte zum Advent vor und führte durch die besinnliche musikalischen 75 Minuten, in denen es - trotz der vielen Menschen - sehr konzentriert und "mucksmäuschen" still in dem stimmungsvollen Gotteshaus war. Das gemeinsam "Es wird scho glei dumpa..." sangen die Besucher inbrünstig mit. Zu Gunsten der Arbeiten im Friedhof Marnbach und Deutenhausen konnten 570 Euro gesammelt werden, die Mitwirkenden traten - wie jedes Jahr - wieder kostenlos auf. Klaus Gast

Am 1. Adventsonntag, 27. November um 20 Uhr luden heuer zum 44. Mal die Dietlhofer Sänger zu einem stimmungsvollen musikalischen Anfang in die „Stade Zeit“ in die Stadtpfarrkirche St. Pölten ein. Mitwirkende waren die Ettinger Bläser, der Anzenberger Dreigesang, das Trio Gruber-Edelmann, die Münsinger Sängerinnen, die Gilchinger Sänger, das Weilheimer Holzbläser Trio. Texte dazu sprach Dr. Joachim Heberlein. Ludwig Kranner von den Dietlhofer Sängern bedauerte, dass sie nun nach dem Tod von Sepp Vatter, der am 28. Oktober diesen Jahres verstorben ist, nicht mehr weitersingen können. Das Adventsingen wird aber weiterhin stattfinden. Dr. Joachim Heberlein und seine Schwester Sabine Heberlein- Gruber werden sich zukünftig um die Organisation kümmern.

Mit der Musikalischen Vesper zum Ende des Kirchenjahres wurde am 26.11.16 in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt unter der Mitwirkung von Prof. Robert M. Helmschrott und dem Vokalquartett der Bürgersaalkirche München unter Leitung von Prof. Dr. Dr. Michael Hartmann ein sehr beeindruckendes Musikerlebnis geboten. Es wurde die Missa „Santa Francesca romana“ sowie einige Orgelstücke und Werke von R. M. Helmschrott aufgeführt.

Renovierte Pfarrkirche Mariä Heimsuchung in Unterhausen erstrahlt in neuem Glanz. Mit einem Festgottesdienst wurde am 20. November in Unterhausen in der neu renovierten Kirche die Wiedereröffnung gefeiert. Zu Gast war Abt Johannes Eckert, der mit Stadtpfarrer Engelbert Birkle und Diakon Ralf Nesslauer den Gottesdienst zelebrierte und den Gläubigen und der Pfarrkirche den Segen spendete. Stadtpfarrer Birkle, dankte dem Kirchenpfleger Hans Ücker und allen Beteiligten ausdrücklich für ihre Arbeit und bezeichnete die schöne Pfarrkirche als wichtig für die Dorfgemeinschaft. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im „Deininger Haus“ wurde mit einem gemeinsamen Mittagessen, Kaffee und Kuchen das schöne Ereignis ausgiebig gefeiert. (Alois Goldhofer)

Dank sagten 9 Ehepaare für 25 gemeinsame Jahre im Gottesdienst am Sonntag, 6. November. Dazu waren die Silberpaare dieses Jahres nach St. Pölten eingeladen, wo sie gemeinsam Gottesdienst feierten. In diesem Gottesdienst haben Pfarrer Engelbert Birkle, Diakon Erwin Helmer und Diakon Stefan Reichhart die Paare gesegnet. Im Segensgebet heißt es: „Gott sei immer neu die Kraft in eurer Liebe. Er stärke euch in der Entschiedenheit, miteinander zu gehen und füreinander einzustehen“. Nach dem Gottesdienst wurde vom Familienkreis im Höckstüberl alles für eine frohe Begegnung vorbereitet.

Am Nachmittag des Festes Allerheiligen segneten nach einer kurzen Andacht vor der Aussegnungshalle auf dem Weilheimer Friedhof Pfarrer Birkle, Pater Matthias und Diakon Reichhart die Priestergräber und danach die Gräber auf dem Friedhof. Die bleibende Verbundenheit mit den Verstorbenen drückt sich aus, wenn sich viele Angehörige am Tag vor Allerseelen zu den Gräbern ihrer Verstorbenen stellen. Der Segen, der über die Gräber ausgerufen wird, ist erfüllt von der Hoffnung, dass unsere Toten bei Gott leben dürfen.

Zum Abschluss der Pastoralvisitation, die vom 28. – 30. Oktober in der Pfarreiengemeinschaft stattfand, wurde ein feierlicher Gottesdienst mit Domkapitular Prälat Karlheinz Knebel, den Priestern und Diakonen und Gläubigen aus der ganzen Pfarreiengemeinschaft in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt gefeiert. Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm der Gemeinschaftschor der Pfarreiengemeinschaft.

Am Sonntag, 23. Oktober lud die Pfarreiengemeinschaft alle Paare, die in diesem Jahr 50, 60 und 65 Jahre verheiratet sind, zu einem Dankgottesdienst in die Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt ein. Sie erhielten im Anschluss an von Pfarrer Engelbert Birkle und Diakon Ralf Nesslauer einen Einzelsegen. Danach wurde noch bei einem Weißwurstfrühstück im Pfarrheim Miteinander gefeiert.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserer Pfarreiengemeinschaft waren am 12. Und 13. Oktober eingeladen worden. Die Fahrt führte zur Wieskirche die nicht nur im Wallfahrtsjahr 2016 immer wieder zu festlichen Veranstaltungen und Festgottesdiensten einlädt. Das weltberühmte Rokokojuwel inmitten des Pfaffenwinkel beeindruckt immer wieder von Neuem. Pfarrer Gottfried Fellner begrüßte die Gäste aus Weilheim und bot zugleich einen interessanten geschichtlichen Beitrag über die Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies. Anschließend fanden auf Kleingruppen aufgeteilt noch Betrachtungen zu den Kunstwerken in der Wies und Texten aus dem Evangelium sowie Andachts-Impulse statt. Untermalt wurde der Abend musikalisch von Kirchenmusiker Jürgen Geiger an der Orgel. Im Anschluss trafen sich die Teilnehmer im Pilgersaal der Wies, wo noch ein Gedankenaustausch mit kleinem Imbiss stattfand.

Vor einem reich geschmückten Erntealtar musizierten und sangen in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Weilheim die Deutenhauser Viergesang, die Seehauser Sängerinnen, Monika Wärl; Harfe und Kirchenmusiker Jürgen Geiger; Orgel. Pfarrer Engelbert Birkle gab mit besinnlichen Texten der Andacht einen feierlichen Rahmen. Ein herzliches Vergelt’s Gott geht an die Mitwirkenden und die Spender, sowie an Frau Irmi Neumaier für die Organisation. Der Erlös aus dem Erntedanksingen geht an die Albanienhilfe Weilheim.

Am Erntedanksonntag, 2. Oktober bekam die evangelische Gemeinde für die Apostelkirche in Weilheim ihre neuen Kirchenglocken. Der Glockenzug, angeführt durch die Stadtkapelle Weilheim, zog über den Kirchplatz und Marienplatz vorbei an der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt. Auf dem Kirchplatz wurden sie von Pfarrer Engelbert Birkle gemeinsam mit Gläubigen nach dem 9 Uhr-Gottesdienst begrüßt. Als Beitrag für die Glocken aus der Kath. Gemeinde übergab Pfarrer Birkle die Kollekte des Gottesdienstes an die Evangelische Gemeinde weiter.

Ökumenische Reise nach Franken vom 25. – 28. September 2016 Bei herrlichem Sonnenschein brachen über 40 evangelische und katholische Christen Sonntagmittag zu einer gemeinsamen Fahrt nach Franken auf. Unser erstes Ziel war die Stadt Nördlingen im Ries. Beim Besuch des Ries Krater Museums wurden wir vom Leiter des Museums in Sekundenbruchteilen 14 Millionen Jahre unserer Erdgeschichte zurückkatapultiert und wenig später standen einige von uns auf dem 90m hohen „Daniel“, dem Kirchturm der Georgskirche, um einen einmaligen Ausblick auf das frühabendlich erstrahlende Nördlinger Ries zu genießen. Nach einer geruhsamen Nacht im Tagungshaus Reimlingen und einer entspannten Fahrt erreichten wir die am Main bei Volkach gelegene Abtei Münsterschwarzach. -> Lesen Sie mehr im Reiserückblick

Am 17.09.16 nahmen knapp 30 Personen am Pfarreiausflug nach Freising teil. Im gut vorbereiteten Tagesprogramm besuchte die Reisegruppe nach der Domführung die Hl. Messe mit Stadtpfarrer Birkle. Nach dem Mittagessen ging die Fahrt weiter zur Wallfahrtskirche in Maria Thalheim, wo vor der Rückfahrt noch eine Andacht gefeiert wurde.

Am Freitag, 16. September 2016 wurde in Mariae Himmelfahrt wieder zu Nightfever eingeladen. Der Gastzelebrant und Prediger war diesmal Dekan Georg Fetsch. Der Gottesdienst wurde von den Happy voices musikalisch gestaltet. Bis zum Komplet (Nachtgebet) um 23 Uhr kamen viele Gläubige um zu beten, Kerzen anzuzünden, zur Beichte und zum Gespräch mit Geistlichen oder einfach nur um zur Ruhe zu kommen. Ein herzliches Vergelts Gott geht an Markus Kriesmair mit seinem Team für die Vorbereitung und Durchführung von „Nightfever“.

Am Dienstag, 13. September hatte die Schule für viele Weilheimer Erstklasskinder begonnen. Nach ihrem Schulbeginn wurden sie zum Ökum. Gottesdienst in die Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt eingeladen. Pfarrer Birkle, Kaplan Rochna und Pfarrer Hadem gaben den Erstklasskindern zum Abschluss den Einzelsegen mit auf den Weg.

Zum Jahr der Barmherzigkeit besuchte eine Gruppe der Pfarreien Gemeinschaft am 25. Juni zwei der sechs vom Bistum Augsburg ausgewählten Pilgerkirchen. Unser erstes Ziel war die Wallfahrtskirche Biberbach. Bei strahlendem Sonnenschein wurden wir von Pfr. Dr. Ulrich Lindl begrüßt. Nach dem Gottesdienst führte uns Dr. Lindl durch die eindrucksvolle Kirche und spendete danach jedem Einzelnen den Pilgersegen mit der bekannten Kreuzsplitter Reliquie. Nach einem Rundgang durch sein neues Pfarrhaus fuhren wir weiter Richtung Friedberg. Gut gestärkt durch ein Mittagessen im Restaurant Kussmühle ging gut die Hälfte der Gruppe den kurzen Pilgerweg zur Wallfahrtskirche „Unseres Herren Ruhe“. Nach einer kurzen Andacht und Besichtigung traten wir die Heimreise an. In Rott, beim Gauklerwirt, kehrten wir noch einmal zum Kaffeetrinken oder Brotzeit machen ein.

„Der Blick über den Kirchturm einer Gemeinde hinaus eröffnet neue Chancen“ So führte der Staatsminister a.D. Josef Miller, der Leiter „Sachausschuss Land“ des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Augsburg in das Thema ein. Das Zusammenleben in den Gemeinden und den Pfarreien hat sich innerhalb der letzten zwei Generationen besonders stark verändert. Die umfangreiche Studie „Netzwerk Kirche und Kommune-Gesellschaft“, die diese Aussage belegt, wurde durch den Leiter der Studie, Herrn Thomas Stark, vorgestellt. Nach seinen Feststellungen müssten Kirche und Kommunen ihre vielen Aktivitäten und Leistungen wieder besser koordinieren, um gemeinsam mehr für eine soziale Gemeinde zu erreichen. An Beispielen wurde aufgezeigt, was in unserer Kirchengemeinde für unsere Bürger und Bürgerinnen jetzt schon geleistet wird und wie die Zusammenarbeit und die Absprachen mit den Gemeinden noch erweitert und vertieft werden kann. In Weilheim funktionieren bereits einige bestehende Maßnahmen, welche die Idee einer sozialen Gemeinde mit Leben erfüllen und umsetzen. Vorgestellt wurden die Seniorenarbeit im Höckstüberl und durch die Kolpings-Akademie, Frau Susanne Föckeler, Beispiele der Integrationsarbeit. Besonders hier wird bereits erfolgreich von kirchlich getragenen Einrichtungen soziales Leben geprägt. WM dritte Bürgermeisterin, Angelika Flock, betonte in ihrem Grußwort, wie sehr ihr der Dialog zwischen Kirche und Kommune am Herzen liege. Das Resümee des Abends zog Landrätin Andrea Jochner-Weiß, die vor allem die Wichtigkeit dieser Vernetzung zwischen den kirchlichen und weltlichen Gemeinden nochmals herausstellte.

Am Sonntag, 8. November lud die Pfarrei zu einem Konzert zu Ehren von Prof. Robert M. Helmschrott in die Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt ein. Interpreten waren neben unserem Kirchenmusiker Jürgen Geiger, der Ingolstädter Münsterorganist Dr. Franz Hauk, der Baß-Solist Werner Rollenmüller, sowie der Allroundmusiker Christoph Well, bekannt von der „Biermöslbosn“. Besonderer Höhepunkt des Programms war die Aufführung des „Bucolica“, ein Werk, das Prof. Helmschrott dem Allroundmusiker gewidmet hatte. Well hatte in diesem Stück immer wieder von der Trompete zu Alphorn, Flöte, Querflöte, Hackbrett, Zither, Harfe, Dudelsack, Maultrommel und Klangstab gewechselt.

Am Donnerstag, 23. Juli um 20.30 Uhr brachte der Projektchor Mariae Himmelfahrt gemeinsam mit Sängern aus dem Kirchenchor Mariae Himmelfahrt, Landsberg, Kinder der Chorklassen des Gymnasiums Weilheim und dem Prager Symphonieorchester unter der Leitung von Kirchenmusiker Jürgen Geiger die „Carmina burana“ von Carl Orff auf dem Marienplatz in Weilheim zu Gehör. Als Solisten wirkten Linda von Coppenhagen; Sopran, Robert Sellier; Tenor und Thomas Rettensteiner; Bariton mit. Zu Beginn des Konzertabends ertönte die Uraufführung des „Te deums“ von Jürgen Geiger mit dem Text von Pfarrer Engelbert Birkle.