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Die angetastete Würde: Wo bleibt der Mensch? Diese Frage war beim Abend der Weilheimer Glaubensfragen 2017 Prof. Peter Schallenberg aus Paderborn aufgegeben. Die circa 200 Teilnehmer wurden dabei erinnert, dass eine der Grundlagen unseres Landes im Grundgesetz das Wort von der unantastbaren Würde des Menschen ist. Anschaulich für die Zuhörer nahm er Bezug auf den verfassungsgebenden Konvents 1947/48 auf Herrenchiemsee, wo der 1. Artikel unseres Grundgesetzte formuliert wurde und dabei auch auf die Pauls Kirchenverfassung von 1849 zurückgegriffen wurde. Als Moraltheologe sind für Prof. Schallenberg die geistesgeschichtlichen Hintergründe bestens vertraut, so konnte er die zentralen Begriffe des Philosophen Immanuel Kant und die Aspekte von Franz von Assisi für alle Besucher verständlich in den Raum stellen. Mit konkreten Aussagen und Frage erklärte er weiter wie die Achtung der Menschenwürde im gesellschaftlichen Rahmenbedingen umgesetzt werden könnten. Dieser Vortrag zeigte wieder, die Glaubensfragen stellen sich in diesem Jahr den großen Fragen, die in Bezug auf Gott. Mensch. Welt neu zu klären sind. Im Blick auf die angetastete unantastbare Würde des Menschen war dieser Abend ein wichtiger Beitrag zur Klärung und Orientierung.