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„Der Blick über den Kirchturm einer Gemeinde hinaus eröffnet neue Chancen“ So führte der Staatsminister a.D. Josef Miller, der Leiter „Sachausschuss Land“ des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Augsburg in das Thema ein. Das Zusammenleben in den Gemeinden und den Pfarreien hat sich innerhalb der letzten zwei Generationen besonders stark verändert. Die umfangreiche Studie „Netzwerk Kirche und Kommune-Gesellschaft“, die diese Aussage belegt, wurde durch den Leiter der Studie, Herrn Thomas Stark, vorgestellt. Nach seinen Feststellungen müssten Kirche und Kommunen ihre vielen Aktivitäten und Leistungen wieder besser koordinieren, um gemeinsam mehr für eine soziale Gemeinde zu erreichen. An Beispielen wurde aufgezeigt, was in unserer Kirchengemeinde für unsere Bürger und Bürgerinnen jetzt schon geleistet wird und wie die Zusammenarbeit und die Absprachen mit den Gemeinden noch erweitert und vertieft werden kann. In Weilheim funktionieren bereits einige bestehende Maßnahmen, welche die Idee einer sozialen Gemeinde mit Leben erfüllen und umsetzen. Vorgestellt wurden die Seniorenarbeit im Höckstüberl und durch die Kolpings-Akademie, Frau Susanne Föckeler, Beispiele der Integrationsarbeit. Besonders hier wird bereits erfolgreich von kirchlich getragenen Einrichtungen soziales Leben geprägt. WM dritte Bürgermeisterin, Angelika Flock, betonte in ihrem Grußwort, wie sehr ihr der Dialog zwischen Kirche und Kommune am Herzen liege. Das Resümee des Abends zog Landrätin Andrea Jochner-Weiß, die vor allem die Wichtigkeit dieser Vernetzung zwischen den kirchlichen und weltlichen Gemeinden nochmals herausstellte.