Ökum. Frankenreise

Ökumenische Reise nach Franken vom 25. – 28. September 2016

Bei herrlichem Sonnenschein brachen über 40 evangelische und katholische Christen Sonntagmittag zu einer gemeinsamen Fahrt nach Franken auf. Unser erstes Ziel war die Stadt Nördlingen im Ries. Beim Besuch des Ries Krater Museums wurden wir vom Leiter des Museums  in Sekundenbruchteilen 14 Millionen Jahre unserer Erdgeschichte zurückkatapultiert und wenig später standen einige von uns auf dem 90m hohen „Daniel“, dem Kirchturm der Georgskirche, um einen einmaligen Ausblick auf das frühabendlich erstrahlende Nördlinger Ries zu genießen. Nach einer geruhsamen Nacht im Tagungshaus Reimlingen und einer entspannten Fahrt  erreichten wir die am Main bei Volkach gelegene Abtei Münsterschwarzach. Hier bei den Benediktinern in Münsterschwarzach, wie auch am nächsten Tag bei der Communität Casteller Ring auf dem Schwanberg, einer Gemeinschaft von Frauen, die in der Evangelisch-Lutherischen Kirche ebenfalls nach den Regeln des Hl. Bendikt leben, durften wir in intensiven Gesprächen und durch die Teilnahme an den Stundengebeten das Leben dieser Ordensgemeinschaften kennenlernen und konnten Trennendes aber auch viel Verbindendes zwischen beiden erfahren. Ein Besuch der Wallfahrtskirche „Maria im Weingarten“ sowie eine abendliche Weinprobe in Sommerach rundeten die beiden Tage am Main ab. Die Heimreise führte uns über die alte Reichsstadt Nürnberg, in der Pfarrer Hadem uns ortskundig von der Burg über das Albrecht Dürer Haus zur Lorenzkirche lotste. Eine Führung durch die Lorenzkirche mit detaillintensiver Besprechung des „Englischen Grußes“ von Veit Stoß und des „Sakramentshäuschens“ von Adam Kraft wird uns allen als Glanzpunkt in Erinnerung bleiben.

Ein herzliches Dankeschön ergeht an alle Organisatoren dieser Reise, vor allen Dingen aber auch an unsere geistlichen Begleiter Pfarrer Hadem, Pfarrer Birkle und Diakon Reichhart, verbunden mit dem Wunsch, eine solche Reise zu wiederholen, um so mehr als viele persönliche Kontakte entstanden sind, die wir gerne weiter pflegen wollen.

Sepp und Uschi Schleich