Neue Orgel für Mariae Himmelfahrt, Weilheim

Wir brauchen eine neue Orgel für unsere Kirche

Wer auf die Empore schaut, der Liturgie folgt oder die Interpreten des Internationalen Weilheimer Orgelsommers erlebt, hört selten etwas vom Windabfall im Rückpositiv, von der minderen Qualität vieler technischer Teile und der Anspannung des Organisten, ob das Instrument wohl durchhält. Immer wieder fallen einzelne Register aus, bleiben Töne als „Heuler“ hängen, manches Register „schreit“, die Pfeifen sind kaum noch zu stimmen, die mechanischen Teile ausgeleiert. Nach dem Urteil zahlreicher Sachverständiger ist eine Verbesserung durch Reparatur und Überarbeitung nicht möglich, sondern kommt nur ein Neubau in Frage. Die Orgel „ist der Stadtpfarrkirche und der Kreisstadt Weilheim als spirituellem und künstlerischem Zentrum des Pfaffenwinkels nicht angemessen“, urteilt der Orgelsachverständige Prof. DDr. Michael Hartmann, Seeshaupt, und Pater Stefan Kling, Orgelsachverständiger in Augsburg, sagt salopp „aus einem Spatz kann man keine Nachtigall machen“. Lesen Sie hier in Auszügen, was die Sachverständigen sagen.

Gesichertes Kapital: 0
Benötigtes Kapital 1.100.000 Euro

Die neue Orgel soll besser, haltbarer und funktioneller werden als das derzeitige, an das Ende seiner Lebensdauer gekommene Instrument, und die nächsten 200 Jahre halten. Das Instrument muss den Kirchenraum mit seiner anerkannt guten Akustik füllen und sowohl seine liturgischen Aufgaben optimal erfüllen als auch konzerttauglich sein. Der Internationale Weilheimer Orgelsommer hat sich im Kulturkalender Weilheims glänzend etabliert. Um herauszufinden, welche Disposition für die neue Orgel gewählt wird, wollen wir allen Interessierten andere Orgeln zeigen und vorführen. Orgelfahrten mit Besichtigung der Instrumente und Hörproben werden über den Orgelbauer, der beauftragt wird, und die Disposition der Orgel mitentscheiden.

So begann es.
Inzwischen (März 2019) lieben verschiedene Angebote von Orgelbauern vor, unter ihnen wird die Kirchenstiftung zwei oder drei auswählen, mit denen weiter verhandelt wird, und schließlich wohl im Sommer 2019 eine Entscheidung treffen.

Die Kirchenverwaltung von Mariae Himmelfahrt überlegt seit Anfang 2017, wie es mit der Orgel weitergeht. Aufgrund der Gutachten, die ihr vorliegen, der Stellungnahmen der Künstler, die im Weilheimer Orgelsommer das Instrument kennengelernt haben, und letztlich der Sorgen um den Fernsehgottesdienst im März 2017, als die Anspannung, ob die Orgel durchhält, die Vorbereitungen geprägt haben, hat die Kirchenverwaltung im April 2018 einhellig beschlossen das Projekt „Neue Orgel“ anzugehen. Wie es klingen und disponiert werden soll, werden Kirchenmusiker Jürgen Geiger und der Intonateur des Orgelbauers miteinander festlegen. Den Auftrag zum Neubau muss die Kirchenverwaltung Mariae Himmelfahrt geben, die ihr Mitglied Dr. Ulrich Bracker zum Projektbeauftragten bestimmt hat, der zusammen mit weiteren Enthusiasten Spenden sammeln und Aktionen koordinieren soll. Viele Ideen und Helfer wird es brauchen um Spendenprojekte zu organisieren, Werbematerial herzustellen und zu verteilen, Fahrten zu organisieren, alles, was uns weiterbringen kann.

Ist die Disposition der neuen Orgel, also die Anzahl, Art und Verteilung der Register, die Zahl der Manuale und die Zuordnung der Komponenten festgelegt, werden verschiedene Orgelbauer um Angebote gebeten. Den Auftrag für eine neue Orgel erteilt die Kirchenverwaltung Mariae Himmelfahrt an den Orgelbauer, der das beste Angebot macht und durch die Orgeln, die wir in der Zwischenzeit erlebt haben, überzeugt. Die Finanzierung muss bis dahin zu mindestens zwei Dritteln der Angebotssumme gesichert sein, also die Mittel bereitstehen oder verbindliche Zusagen vorliegen. Der Orgelbau wird in der Werkstatt des Orgelbauers einige Monate, vielleicht bis zu einem Jahr dauern. Dort wird sie einmal zusammengebaut und probegespielt. Dann muss die alte Orgel entfernt, der Kirchenbau vielleicht für den neuen Orgelprospekt ertüchtigt und die neue Orgel eingebaut werden. Das wird zwei bis drei Monate in Anspruch nehmen. Wann es los geht hängt entscheidend davon ab, wie schnell wir genügend Geld oder Zusagen für Spenden und Zuschüsse erhalten.

So begann es.
Inzwischen (März 2019) können wir loslegen. Zunächst unter den vorliegenden Angeboten verschiedener Orgelbauer einem den Zuschlag geben, sachkundig beraten durch das Orgelreferat des bischöflichen Ordinariates in Augsburg. Die erforderlichen zwei Drittel der Kosten sind gesichert aus Spenden, Zuschusszusagen und aus einer über zehn Jahre sich erstreckenden dauernden Einnahmequelle, die die Kirchenstiftung für den Orgelzweck verwenden darf. Das fehlende Drittel muss vorfinanziert und später durch weiter einzuwerbende Spenden aufgebracht werden.

Im Juli 2019 ist die Entscheidung für die Orgelbaufirma gefallen, die unsere neue Orgel bauen soll      – Freiburger Orgelbau Hartwig und Tilmann Späth in March-Hugstetten (vgl. den Beitrag Neues von der Neuen Orgel unter „Aktuelles“) -. Nun gilt es die Prospektgestaltung weiter zu entwickeln und Details festzulegen. Die handwerklichen Arbeiten werden – jeder angefragte Orgelbauer ist gut ausgelastet – im Jahre 2021 beginnen, so dass wir uns im Jahre 2022 auf die neue Orgel freuen können. Bis dahin heißt es weiter die Finanzierung voranzutreiben.

Für eine neue Orgel darf die Kirchenstiftung kein Stiftungsvermögen verwenden, also z. B. den Erlös aus einem Grundstücksverkauf. Auch gibt es keine Zuschüsse des Bistums, nur aus einem durch Spenden gespeisten Orgelfonds der Diözese. Für unsere Bedürfnisse müssen wir – Stand März 2019 – mit Kosten von ca. 1 Mio. Euro rechnen, das ergibt sich aus den vorliegenden Angeboten verschiedener Orgelbauer. Aus privaten Spenden und mit dem Zuschuss des Orgelfonds waren zu Beginn der Projektarbeit 25 % bereits gedeckt, jetzt sind wir bei 61 % Deckungsgrad und einer für zehn Jahre zur Orgelfinanzierung verwendbaren Einnahmequelle angelangt. Das fehlende Drittel muss vorfinanziert und im Laufe der nächsten Jahre durch weitere Spenden aufgebracht werden, jeder Betrag ist willkommen!

Nicht nur eine Geldspende fördert das Gelingen des Orgelprojekts. Auch wer mit persönlichem Einsatz anpackt bei Spendenaktionen wie Benefizkonzert, Benefizlesung, Spendenlauf, Orgelfrühstück oder mit eigenen Ideen, wer Infomaterial gestaltet, eine Orgelpost als laufende Information betreuen will, der hilft.

Wer einen bestimmten Orgelton stiften will, muss das bei der Überweisung vermerken und sollte (nach oben offen) mindestens 80 Euro spenden – die Pfeifen sind unterschiedlich groß und teuer –. Die Zuteilung der einzelnen Töne müssen wir uns vorbehalten.

Das Orgelkonto der Kirchenstiftung Mariae Himmelfahrt für zweckgebundene Spenden ist eingerichtet bei der

Sparkasse Oberland (BIC: BYLADEM1WHM) unter

IBAN DE27 7035 1030 0000 3539 04

Jeder Betrag ist willkommen und bringt uns unserem Ziel näher. Soweit eine Spendenbescheinigung gewünscht oder erforderlich ist, bitte Anschrift nicht vergessen. Auch die schriftliche Zusage einer Spende innerhalb der nächsten zwei Jahre hilft uns, wenn jemand nicht oder nicht alles sofort einzahlen kann oder will. Eine Spendenzusage für eine Überweisung oder mit Lastschriftmandat können Sie oben unter „SPENDEN-Formular“ herunterladen.

Neuigkeiten und Infos rund um die Orgel

Erster Vorentwurf Orgelprospekt
Was ist vorwärts gegangen im Jahre 2019 mit der neuen Orgel?

Und wenn’s köstlich gewesen ist, war es Mühe und Arbeit.
Mit Psalm 90/10 lässt sich dieses zweite Jahr des Orgelprojektes für Mariae Himmelfahrt in Weilheim trefflich beschreiben. Der Anfang war gut, wir haben die Entwicklung bis Juli 2019 schon beschrieben (Beitrag vom 05.08.2019). Nachzutragen ist der Einfluss von Jean Guillou, dem am 26.01.2019 verstorbenen Meisterorganisten aus Paris, der den Internationalen Weilheimer Orgelsommer vor zehn Jahren eröffnet hatte. Zusammen mit Kirchenmusiker Jürgen Geiger hat er noch zwei Wochen vor seinem Tod eine anspruchsvolle Disposition entwickelt, die aus der neuen Orgel ein besonderes Instrument machen wird, eine Jean-Guillou-Gedächtnisorgel.

Im Herbst ist es dann auch mit der äußeren Gestalt, dem Orgelprospekt weitergegangen. Mit den ersten Entwürfen sind der Denkmalschutz und das bischöfliche Ordinariat einverstanden. Damit kann man weiterarbeiten.

Wie steht es mit den Finanzen?

Im Jahre 2019 haben vielfältige Aktivitäten größere und kleinere Beiträge zur Orgelfinanzierung erbracht. Nicht von allen, eher von nur wenigen wird hier in Einzelbeiträgen berichtet. Eingerahmt von Silvesterkonzerten mit Anian Schwab, seiner SchwaBrass und Jürgen Geiger sind neben anderen der Windsbacher Knabenchor, die Moskauer Vokalsolisten, der Kirchenchor, das Duo Florian Appel, Klavier, und Wolfgang Mirlach, Gesang, in Weilheim aufgetreten zugunsten der Orgelkasse.
Unterstützung kam von den örtlichen Kreditinstituten, von Rotary und Lions, den Bürgern für Weilheim, dem Katholischen Frauenbund und vielen Einzelpersonen. Vor allem aber die Zusagen hoher fünfstelliger Beträge durch die Stadt Weilheim und die Bayerischen Landesstiftung halfen, die Grenze von zwei Dritteln der Kosten zu überspringen, was für alle weiteren Schritte Voraussetzung war.

Gibt es Probleme?

Ja, Probleme gibt es. Alle Pläne wurden Ende 2019 zunächst über den Haufen geworfen. Denn neue Vorgaben des bischöflichen Ordinariates in Augsburg verhindern, dass der Auftrag zum Orgelneubau erteilt werden kann. Eine geänderte Vergaberichtlinie bestimmt, dass die Finanzierungslücke bei Auftragserteilung nur noch 100.000 Euro betragen darf, plötzlich fehlen also mehr als 200.00 Euro, damit es weitergeht. Was wir brauchen ist ein Sterntaler oder sind mächtige Mäzene, die auch einmal 20, 30 oder 50tausend Euro zustiften können. So beginnt das Jahr 2020 mit einer Enttäuschung. Trotzdem, wir halten es mit Hilde Domin:

Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.

Genießen und Gutes tun

Zur finanziellen Förderung der neuen Orgel in der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt bietet die Pfarreiengemeinschaft Weilheim als „Orgelwein“ zwei Sorten Weißweine an. Hochwertige Frankenweine traditionell im Boxbeutel werden bei Pfarrveranstaltungen und im Pfarrbüro, Admiral-Hipper-Straße 13 verkauft. Direkt vom Weingut aus der Region kommen die hervorragenden Sorten ~ Sommerhäuser Steinbach Silvaner Kabinett trocken und ~ Sommerhäuser Ölspiel Scheurebe Kabinett halbtrocken zum für qualitätsvolle Frankenweine äußerst günstigen Gesamtpreis von 8,00 € pro Flasche. Davon sind 4,00 € als Spende für die neue Orgel bestimmt. Die Weinflaschen tragen außer der Erzeuger- und Herkunftsbezeichnung auch ein Etikett, der sie als „Himmelfahrter Orgelwein“ auszeichnet. Für den eigenen Bedarf oder als Geschenk und Mitbringsel ist der Himmelfahrter Orgelwein bestens geeignet. Im Offenausschank kann er bei Pfarrveranstaltungen natürlich auch glasweise probiert werden.

Was gibt es Neues im Juli 2019?

Vor einem Jahr, an Pfingsten 2018 hat sich die Kirchengemeinde Mariae Himmelfahrt auf einen langen Weg begeben, den Weg zu einer neuen Orgel. Auch wenn man noch nichts davon sieht und auch  längere Zeit noch nichts davon sehen wird, sind wir doch schon weit gekommen.

In einer ersten Runde sind von sechs verschiedenen Orgelbauern, die Angebote für das neue Instrument gemacht hatten, drei ausgewählt worden, die um eine Überarbeitung und Anpassung an unsere Vorstellungen gebeten wurden. In der Woche vor Pfingsten hat die Kirchenverwaltung Mariae Himmelfahrt sich nun für die Firma Freiburger Orgelbau Hartwig und Tilmann Späth aus March-Hugstetten für den Orgelneubau entschieden. Die neue Orgel soll nicht mehr in einem Block, sondern in drei Teilwerken auf der Empore stehen und, wenn finanziell machbar, auch im Chorraum ein Solowerk erhalten, was musikalische Leckerbissen ermöglichen würde.

Wie alle in Frage kommenden Orgelbauer ist auch die ausgewählte Firma gut ausgelastet, so dass mit dem Bau des neuen Instrumentes erst im Jahre 2021 begonnen werden kann und ein Einbau in der Kirche wohl erst 2022 möglich sein wird. Bis dahin müssen wir uns behelfen und das alte Instrument so gut es geht instand halten.

Wie steht es um die Kosten des Projektes und deren Finanzierung? Gut und schlecht gleichzeitig! Zu dem Angebotspreis für die neue Orgel von ca. 980.000,00 € kommen die Kosten für bauliche Maßnahmen an Empore, Elektrik, Heizung, die Farbfassung des Gehäuses und den Abbau der alten Orgel. Deshalb hat die Kirchenverwaltung einen Projekthaushalt von 1,1 Mio Euro beschlossen. Wir dürfen sehr dankbar sein für die Zusagen finanzieller Förderung, die wir bereits erhalten haben. Der Orgelfonds der Diözese, die Bayerische Landesstiftung, die Stadt Weilheim, die Böhm-stiftung und die Kulturstiftung des Bezirks Oberbayern lassen zusammen Zuschüsse von etwa 350.000,00 € erwarten, Sparda-Bank, Sparkasse Oberland und VR-Bank Werdenfels tragen einen fünfstelligen Betrag bei, an privaten Spenden sind bisher ca. 210.000,00 € eingegangen und aus Veranstaltungserlösen und Pfeifenpatenschaften konnten wir schon über 33.000,00 € erlösen. Davon stammen allein weit über 10.000,00 € aus der Benefizauktion vom 4.11.2018 und den nachfolgenden Verkäufen der gespendeten Waren. Ein großer Teil der wertvollen Bilder kann erst im Sommer in Kunstauktionen angeboten werden, so dass wir noch auf schöne Erlöse hoffen. Allen Spendern und Helfern bei vielen Gelegenheiten sei an dieser Stelle wiederum herzlich gedankt!

Trotz weiterer gesicherter Einnahmen bleibt aber ein Deckungsloch von über 300.000,00 €, das es in den nächsten Jahren zu stopfen gilt. Dieser Betrag muss ausschließlich über weitere Spenden von Einzelpersonen, Gruppen, Firmen oder anderen Sponsoren erbracht werden. Jeder Beitrag, jeder Spendenaufruf zu Geburtstagen, Jubiläen oder als Weihnachtsaktion hilft das Projekt gelingen zu lassen (Orgelkonto bei der Sparkasse Oberland IBAN DE27 7035 1030 0000 3539 04). Auch weitere Fahrten zu Orgeln, Werkstattbesuchen und Konzerten werden wir in den nächsten zwei Jahren anbieten, in Weilheim selbst immer wieder sichtbar werden. Und der fränkische Sylvaner, den wir im Sommer als Orgelwein anbieten, soll uns alle in Stimmung bringen für ein Weitermachen bis zum guten Ende.

Schöne Erlöse aus wunderbaren Konzerten

Die Benefizkonzerte im Frühjahr 2019 haben einen schönen Beitrag zu den Kosten der neuen Orgel erbracht. Nach dem Lyrischen Gebet mit vertonten Texten von Stadtpfarrer Engelbert Birkle am 8 März 2019, der Geistlichen Abendmusik des Kirchenchores am 31. März 2019 und dem herausragenden Konzert der Moskauer Volkalsolisten am 4. Mai 2019 (vgl. den eigenen Beitrag) sind an nach Abzug der Kosten an Spenden über 3.000 Euro für die Orgel eingegangen. Allen Konzertbesuchern und Spendern gilt ein herzlicher Dank.

Himmlisches Konzert der Moskauer Vokalsolisten in Mariae Himmelfahrt

Ein Samstag Abend, den die etwa 250 Besucher des Konzertes nicht vergessen werden! Der Zeitungsbericht spricht für sich, auch wenn er den Auftritt nach St. Pölten verlegt, der die herausragende Akustik der Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt unter Beweis stellte: Dem Katholischen Frauenbund Weilheim gebührt großer Dank, dass Sie die Kosten des Ensembles übernommen haben. So können die großzügigen Spenden, die ein tief berührtes Publikum nach dem Konzert gegeben haben, vollständig für die neue Orgel in der Stadtpfarrkirche verwendet werden.

Kirchenchor übergibt große Spende

Im Rahmen einer kleinen Feier zum 70-jährigen Chorjubiläum seines Mitgliedes Willi B. am 8.12.2019 übergab der Kirchenchor der Pfarrei Mariae Himmelfahrt eine üppige Spende für die neue Orgel in der Stadtpfarrkirche. Hierfür ganz herzlichen Dank!

VR-Bank Werdenfels wird Orgelförderer

Anlässlich der Wiedereröffnung ihrer Filiale in Weilheim am Herzog-Albrech-Platz nach gründlichem Umbau am 27.11.2018 schüttet die VR-Bank Werden-fels eG ihr Füllhorn aus. Neben den „Ver-borgenen Engeln“, die bedürftige Kinder beschenken, dem Bezirksmusikverband Oberland für seine Jugendarbeit und dem städtischen Fonds für Familien in Not übergab der Vorstand auch eine groß-zügige Spende von 2.000 Euro an die Kirchenstiftung als Beitrag zur Finanzie-rung des Orgelneu-baus. Herzlichen Dank für dieses Bekenntnis zum Standort Weil-heim und zum Weltkulturerbe deutsche Orgeltradition.

Benefizauktion

Benefiz-Auktion zu Gunsten der neuen Orgel: Frau Rawe, viele Spender und Helfer haben mit der Benefiz-Auktion zu Gunsten der neuen Orgel am 4 . November 2018 in der Stadthalle einen großen Beitrag für die neue Orgel ermöglicht. Alle Objekte, die hier nicht verkauft wurden, werden weiter regelmäßig in einem anderen Auktionhäusern verkauft. Allen die diese Aktion mitgetragen haben sei von Herzen gedankt.

Stand Januar 2020: der Gesamterlös beläuft sich momentan schon auf 10.647,00 €

Orgelmuseumsfahrt am 28.07.2018

Nach der dritten Fahrt zur Vorbereitung des Orgelprojektes ist die Zwischenbilanz sehr erfreulich. Am 16. Juni 2018 und am 30. Juni 2018 konnten Gruppen aus Weilheim die in den letzten Jahren entstandenen und Überarbeiteten Orgeln in Mindelheim und Landsberg a. Lech besuchen. Orgelbaumeister Siegfried Schmid erläuterte Aufbau, Entstehung und Funktionsweisen der Orgeln, die Verteilung der Register auf die Manuale und das Pedal und die unterschiedlichen Möglichkeiten, ein Klangkonzept für eine Orgel umzusetzen. Die Orgelmuseumsfahrt am 28. Juli 2018 führte eine fast doppelt so große Gruppe nach Valley zum Orgelmuseum von Sixtus Lampl, der wohl die größte Orgelsammlung weit und breit zusammengetragen hat. Der Besuch in Valley faszinierte alle Teilnehmer besonders, vermag der Gründer und Stifter des Museums die Besucher doch mit Orgelgeschichten in uglaublicher Vielfalt zu fesseln. Die Vorführung verschiedener Orgeln mit Sixtus Lampl und Jürgen Geiger machte anschaulich bzw. eigentlich „anhörlich“, was vorher erklärt worden war.

Erste Spende

Erste großzügige Spende Turmbläser Juni 2018