Firmung

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Die Firmung ist eines der sieben Sakramente der römisch-katholischen Kirche.

Mit dem Empfang des Sakraments der Firmung wird der junge Christ zum vollmündigen Mitglied in der Gemeinschaft der Gläubigen. Somit stellt sie einen entscheidenden Schritt auf dem Weg hin zu Gott dar. Daher ist es verständlich, dass es hierfür auch einer entsprechenden Vorbereitung bedarf. Im Rahmen der einzelnen Firmstunden, die von Seiten unserer Pfarreiengemeinschaft angeboten werden, sollen die jungen Menschen Schritt für Schritt auf dieses wichtige Sakrament hingeführt werden.

Sie gilt als das bewusste „Ja“ zur Taufe, die die meisten als Kleinkind empfangen haben.

Firmung bedeutet Bestätigung, Bekräftigung und ist die Vollendung der Taufe. Bei der Firmung be­kom­men die Firmlinge in der Salbung mit Chrisam vom Bischof oder dem vom ihm beauftragten Firm­spender den Heiligen Geist zugesprochen, der sie auf ihrem Weg stärken und begleiten soll.

In unserer Pfarreiengemeinschaft Weilheim findet die Firmung in der Regel jedes Jahr statt. Die Firmung wird meist ab dem 14. Lebensjahr gespendet, dem Alter der religiösen Mündigkeit. Jugendliche ab der 9. Klasse erhalten eine Ein­la­dung und melden sich verbindlich zur Firm­vor­bereitung an. Diese sieht Gruppentreffen vor und beinhaltet verschiedene Projekte, an denen die Firmlinge teilnehmen sollten.

Die Firmvorbereitung übernimmt ein pastoraler Mitarbeiter/in, der/die für weitere Informationen und Fragen Ansprechpartner ist.

Auch im Erwachsenenalter ist es möglich, das Sa­kra­ment der Firmung zu empfangen, nehmen Sie dazu einfach mit einem Pfarrbüro Kontakt auf.

Ablauf

Bei der Firmung streckt der Bischof zunächst die Hände über alle Firmlinge aus und ruft den Heiligen Geist auf sie herab. Dann legt er jedem einzeln die Hand auf und zeichnet ihm mit Chrisam das Zeichen Christi, das Kreuz, auf die Stirn. Dabei spricht er: „N., sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“

Die Salbung der Stirn mit Chrisam stellt die „Salbung“ des Firmlings durch den Heiligen Geist dar, von dem Christus gesagt hat: „Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt; er hat mich gesandt, um den Armen die Heilsbotschaft zu bringen“ (Lk 4,18)