Kelchkommunion ab dem 7.4

Kelchkommunion in der Hl. Messe am Sonntagabend

„Nehmt und trinkt alle daraus.“ Diesem Auftrag Jesu wird selten entsprochen. Die Kommunion des Blutes Christi und das Trinken aus dem Kelch des Lebens ist in der Regel in unseren Gottesdiensten auf den Zelebranten und die Kommuionhelfer beschränkt. Ab Ostern (7.4.) wird bei der Messe am Sonntagabend in Mariä Himmelfahrt wieder die Möglichkeit „für alle“ bestehen, auch die Kelchkommunion zu empfangen. Wie vor Corona wird ein Kommunionhelfer beim Lebensbaumkreuz stehen und denen, die das wünschen, den Kelch reichen. Wer im Mittelgang oder auf der Nordseite der Kirche zur Kommunion nach vorne kommt, kann dann ganz einfach nach dem Empfang der Brotkommunion weitergehen und auch die Kelchkommunion empfangen. Wer das nicht wünscht, geht einfach nach dem Empfang des Leibes Christi an seinen Platz zurück.

Die Kelchkommunion unterstreicht das, was wir an Ostern feiern. Jesus hat den Tod besiegt, in ihm ist auch uns ein ewiges Leben eröffnet. Das Trinken aus dem Kelch wird zum Zeichen der Teilhabe an seinem Sieg über den Tod, an dem Leben, das uns in Jesus Christus zugesagt ist.

Aus der Welt des Sports ist dieses Zeichen sehr vertraut. Die Mannschaft, die gewonnen hat, bekommt einen Pokal überreicht. Der Pokal wird gefüllt und alle, die zu den Siegern gehören, dürfen aus dem Kelch trinken. Auf diesem Hintergrund ist das Trinken aus dem Kelch geboten. Manche Gemeinden und Mitchristen pflegen das Eintauchen der Brothostie in den Wein. Das ist auf jeden Fall eine Reduzierung des ursprünglichen Zeichens. Wer das tut, möge sehr achtsam sein, weil bei dieser Form häufig Tropfen des „Blutes Christ“ auf den Boden geraten.

Ist das gemeinsame Trinken gefährlich, muss man sich wegen der Übertragung von Krankheiten sorgen? Wissenschaftler sagen, dass die Ansteckungsgefahr dem Fahren in einer vollen Bahn entspricht. Es versteht sich, dass die, die um einen Infekt wissen, nicht an der Kelchkommunion teilnehmen.

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